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Page 1

Empirische Organisations-
und Entscheidungsforschung

Page 2

Prof. Dr. Rolf Bronner

Page 129

Betriebliche Weiterbildung und Arbeitsmarktsituation 123

Geringe regionale
Arbeitslosigkeit

Hohe regionale
Arbeitslosigkeit

Geringer Anteil Mittlerer Anteil Hoher Anteil
an Qualifizierten an Qualifizierten an Qualifizierten

im Betrieb im Betrieb im Betrieb

49%(119) 53% (122) 34% (95)

58% (107) 36% (98) 20% (115)

Korrelation Arbeitslosigkeit-
r= +0,09 r=-0,18 r=-0,15

Weiterbildungsangebot für Un-
lAbgelernte

Abbildung A 6: Anteil der Betriebe mit Weiterbildungsangebot für un- und angelernte Ar-
beiter in unterschiedlichen Konstellationen von regionaler Arbeitslosigkeit und betrieblichem
Qualifikationsniveau

Verwendung keines Verwendung von Verwendung von
oder eines "Kontroll- zwei "Kontroll- drei "Kontroll-

instrumentes" in instrumenten" in instrumenten" in
der Personalarbeit der Personalarbeit der Personalarbeit

Geringe regionale
Arbeitslosigkeit 75% (91) 89% (89) 86% (99)

Hohe regionale
Arbeitslosigkeit 65% (93) 83% (83) 80% (99)

Korrelation Arbeitslosigkeit-
Weiterbildungsangebot für r= -0,11 r = -0,08 r = -0,08
Facharbeiter

Abbildung A 7: Anteil der Betriebe mit Weiterbildungsangebot für Facharbeiter in unter-
schiedlichen Konstellationen von regionaler Arbeitslosigkeit und des Ausmaßes des perso-
nalwirtschaftlichen Instrumenteneinsatzes

Geringe regionale
Arbeitslosigkeit

Hohe regionale
Arbeitslosigkeit

Korrelation Arbeitslosigkeit-
Weiterbildungsangebot für
U n-/ Abgelernter

Verwendung keines Verwendung von Verwendung von
oder eines "Kontroll- zwei ,,Kontroll- drei "Kontroll-

instrumentes" in instrumenten" in instrumenten" in
der Personalarbeit der Personalarbeit der Personalarbeit

36% (92) 50% (90) 57% (99)

39% (93) 37% (83) 44% (99)

r = +0,03 r = -0,13 r= -0,12

Abbildung A 8: Anteil der Betriebe mit Weiterbildungsangebot für un- und angelernte Arbei-
ter in unterschiedlichen Konstellationen von regionaler Arbeitslosigkeit und des Ausmaßes

des personalwirtschaftlichen Instrumenteneinsatzes

Page 130

Corporate Govemance und Hochschulmanagement

Wolfgang Weber und Jörg Habich

1 Einleitung

Die Effizienz des Hochschulmanagements ist in der politischen Diskussion in den
letzten Jahren zu einem wichtigen Thema geworden. Neben dem Aufbrechen beste-
hender, oft als verknöchert bezeichneter Strukturen, starren Besoldungs- und Haus-
haltsvorschriftenund Fremdbestimmung werden in der aktuellen Diskussion Selbst-
verantwortung, Hochschulautonomie bzw. dezentralisierte Entscheidungs- und Ma-
nagementstrukturen als erfolgversprechende Ansatzpunkte gefordert, die sich an der
Privatwirtschaft orientieren.

Dabei bieten die Novellen der Hochschulgesetze in einzelnen Bundesländern
wie beispielsweise in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen die Möglichkei-
ten zu mehr Autonomie durch leistungsgesteuerte Hochschulfinanzierung, eigene
Ressourcenbewirtschaftung und effizient arbeitende Gremien. Um diese Ziele zu
erreichen, weisen die Gesetzesnovellen den bisherigen Akteuren an Hochschulen
neue Aufgaben und Rollen zu. So ist der Rektor bzw. Dekan an bayrischen Hoch-
schulen für die Zukunft mit entsprechenden Aufsichts- und Weisungsrechten aus-
gestattet, um Sorge dafür zu tragen, daß Professoren und die sonstigen zur Leh-
re verpflichteten Personen ihre Lehr- und Prüfungsverpflichtungen ordnungsgemäß
erfüllen (BayHSchG, § 24(4); 39(1)).

Die Gesetze streben an, Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine effiziente
Führung und Kontrolle der Hochschulen sicherstellen. Da in der politischen Dis-
kussion häufig auf die Effizienz privatwirtschaftlicher Managementstrukturen ab-
gehoben wird, die Auseinandersetzung mit der betriebswirtschaftliehen Manage-
mentdiskussion aber in den gesetzlichen Regelungen kaum oder nur in Ansätzen zu
erkennen ist, liegt die Gegenüberstellung und Auseinandersetzung mit diesen be-
triebswirtschaftlichen Beiträgen nahe.

Die Diskussion über die Steuerungsproblematik wird schwerpunktmäßig unter
der Überschrift Corporate Governance geführt. Dieser Beitrag knüpft an dieser Dis-
kussion an. Zunächst wird der Begriff Corporate Governance erläutert. Anschlie-
ßend werden mögliche Ausgestaltungsformen von Governance Strukturen darge-
legt. Auf dieser Grundlage werden Parallelen zum Hochschulbereich hergestellt.
Es wird insbesondere geprüft, inwieweit die Corporate Governance Diskussion ver-
wertbare Anregungen für die Gestaltung eines effizienten Hochschulmanagements
liefert und dadurch Erkenntnisse für die Entwicklung von institutionellen Rahmen-
bedingungen bietet.

Page 258

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