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TitleEine Brücke zum Licht 2008 - Alte und Angenommene Schot­tische Ritus der Freimaurer
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Eine Brücke zum Licht
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EINE BRÜCKE ZUM LICHT

A BRIDGE TO LIGHT

Herausgeber:

OBERSTER RAT FÜR DEUTSCHLAND

DER FREIMAURER DES ALTEN

UND ANGENOMMENEN SCHOTTISCHEN RITUS

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horchen, auf Seine Güte vertrauen und

Geduld üben, obwohl der vorgesehene

Zeitpunkt während deines Lebens

nicht näher zu kommen scheint und

auch deine Bemühungen und Anstren­

gungen keine Frucht tragen? Wirst du

weder müde noch entmutigt und statt­

dessen einfach zufrieden sein, die Saat

zu säen, so dass die, die nach dir kom­

men, ernten können? So wird der

Kandidat zu einem Hohepriester, der

Gott, seiner Pflicht und sich selbst treu

ist, der diese großen Lehren wohl ver­

steht: Jeder muss als ein Erbauer von

Brücken in die Zukunft tätig sein und

seinen Kindern, seinen Brüdern und

seinesgleichen ein gutes Beispiel geben.

Die Handlungsweise eines Menschen

ist eine Brücke, die zu seiner eigenen

Unsterblichkeit und zugleich in die

Zukunft der Menschheit führt. Auch

die Maurerei ist ein Brückenbauer,

weil sie die großen Wahrheiten der

Vergangenheit für die Zukunft lehrt.

Im letzten Teil zerstört der neu auf­

genommene Hohepriester symbo­

lisch den Irrtum, die Lüge und die

Intoleranz mit Hilfe der Wahrheit,

der Aufrichtigkeit, der Ehren­

haftigkeit und der Nächstenliebe.

Die letzte Instruktion befasst sich mit

den zwölf Stämmen Israels und den

zwölf Aposteln, die für einen Maurer

den Typ all jener repräsentieren, die

sich bemüht haben, die Menschheit zu

bessern, zu unterweisen und zu vere­

deln. Die Zeichen des Tierkreises sind

mit den zwölf Stämmen Israels ver­

bunden, aber weitere Informationen

werden hierzu nicht angeboten.

Schließlich werden die zwölf großen

Namen und Titel Gottes, die, wenn sie

aus dem Hebräischen übersetzt wer­

den, die Kräfte und Qualitäten Gottes

beschreiben, hiermit in Zusammen­

hang gebracht. Sie dienen einmal als

Zusammenfassung des Begriffes des

Göttlichen, wie er in früheren Graden

dargestellt worden ist und in späteren

dargestellt werden soll, zum anderen

bilden sie einen Teil eines komplexen

mystischen Anagramms, das völlig

esoterisch ist und selbst im Ritual

nicht erklärt wird.

Lektion

Die Lektion in „Morals and Dogma"

besteht aus zwei Teilen. Der erste

behandelt die Pflichten, Tugenden

und Eigenschaften eines Hohepries­

ters sowie den Einfluss der Vergan­

genheit auf die Gegenwart und den

der Gegenwart auf die Zukunft. Er

bezieht sich dabei auf historische

Personen, um diese tiefschürfenden

Gedanken deutlich zu machen. Der

zweite Teil erläutert einige der Grund­

kenntnisse jener Form des jüdischen

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Mystizismus, die man unter der

Bezeichnung Kabbala kennt, und

bringt die Lehren der Kabbala mit

denen der Apokalypse in Verbindung.

Pflichten, Tugenden und Eigen­

schaften eines Hohenpriesters:

„Ein rechter Maurer arbeitet zum

Wohle jener, die nach ihm kommen,

sowie für den Fortschritt und die

Vervollkommnung seines Volkes."

(S. 312)

„Alle Menschen, die es verdienen zu

leben, wollen ihre Bestattung überle­

ben und lieber in all dem Guten, das

sie der Menschheit erwiesen haben,

als in den verblassenden Schriftzügen

weiterleben, die in das Gedächtnis der

Menschen eingeschrieben sind. Die

meisten Menschen wollen Leistungen

hinterlassen, die ihre Zeit und ihre

kurze Generation überdauern. Das ist

ein instinktiver, von Gott eingegebener

Impuls, der sich oft selbst im unge­

schlachtesten Herzen findet - der

sicherste Beweis für die Unsterblich­

keit der Seele und den fundamentalen

Unterschied zwischen dem Menschen

und den gescheitesten Tieren." (S. 312)

„Bäume zu pflanzen, die, wenn wir

tot sind, unseren Kindern ein Dach

bieten, ist so natürlich wie die Freude

über den Schatten der Bäume, die

unsere Väter pflanzten." (S. 312)

„Durch seinen Einfluss, der ihn

überdauert, wird der Mensch noch

vor semer Wiederauferstehung un­

sterblich." (S. 312)

„In China gelten noch immer die

Gebote des Konfuzius, und die Ge­

danken und Ideen von Peter dem Gro­

ßen sind für Russland maßgebend.

Platon und die anderen großen Weisen

des Altertums regieren noch immer als

Könige der Philosophie und beherr­

schen das menschliche Denken. Die

großen Staatsmänner der Vergangen­

heit präsidieren noch immer in den

Räten der Nationen." (S. 313)

„Es sind die Toten, die herrschen. Die

Lebenden gehorchen nur. Und wenn

die Seele nach dem Tode sieht, was

auf Erden vorgeht, und über das

Wohlergehen jener wacht, die sie

liebt, dann muss ihr größtes Glück

darin bestehen, zu sehen, wie sich der

Strom ihrer wohltätigen Einflüsse von

Generation zu Generation erweitert,

wie Bäche sich zu Flüssen verbreitern,

und dazu beiträgt, das Schicksal von

Personen, Familien, Staaten und der

Welt zu gestalten. Ihre bitterste Strafe

aber müsste es sein, wenn ihre

schlechten Einflüsse Unheil und Leid

verursachen und die Menschen pla­

gen und bedrücken - lange nachdem

die Hülle, die sie bewohnt hat, zu

Staub zerfallen ist und Name und

Andenken vergessen sind." (S. 315)

„So gehorchen wir den Toten, und so

sollen die Lebenden uns auf Wohl

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